Ad absurdum.
- Sara Gjèn

- 9. Jan.
- 1 Min. Lesezeit
Aktualisiert: vor 5 Tagen
In Berliner Bars begegnen einem so einige Absurditäten.
Mal ist es das Publikum.
Mal sind es die Geschichten.
Und manchmal ist es auch einfach nur ein Satz.
Oder ein Satzanfang.
„Ich weiß, du magst das nicht, aber …“
Aber was eigentlich?
Aber jeder mag das?
Aber stell dich nicht so an?
Aber ich weiß besser, was gut für dich ist?
Aber das wird man ja wohl noch sagen dürfen?
Aber so schlimm ist das doch nicht?
Aber ich meine es doch nur gut?
Aber ich überschreite gerade bewusst deine Grenzen?
Egal, wie ich den Satz weiterschreibe,
die Absurdität bleibt.
Und ich weiß, jeder mag lieber längere Texte.
Aber hier ist jetzt alles gesagt.


